Verbesserte Latentwärmespeicher für die Energiespeicherung
, Kathrin Hielscher, veröffentlicht in Hielscher News
Da die weltweite Nachfrage nach einem effizienten Energiemanagement steigt, gewinnen Latentwärmespeicher (auch Latentwärmespeicher, phase-change material, PCM) als leistungsstarke Lösung für die Speicherung von Wärmeenergie zunehmend an Bedeutung. Diese Materialien können beim Schmelzen und Erstarren große Wärmemengen aufnehmen und abgeben, wodurch sie großes Potenzial für Anwendungen von der Klimatisierung von Gebäuden bis hin zur Kühlung von Batterien und erneuerbaren Energiesystemen haben.
Trotz ihrer vielversprechenden Eigenschaften stehen viele PCMs jedoch vor praktischen Problemen, die ihre breite Anwendung einschränken. Forscher und Ingenieure wenden sich zunehmend der Hochleistungs-Ultraschallverarbeitung zu – auch bekannt als Beschallung – um diese Hindernisse zu überwinden und das volle Potenzial von Phasenwechselmaterialien zu erschließen.
Die Ultraschallbehandlung ermöglicht die Herstellung von nanoverstärkten und nanoverkapselten PCMs, verbessert die Dispersionsstabilität und trägt zur Optimierung der thermischen Leistung bei. Daher entwickelt sich die Beschallung zu einer der effektivsten Technologien für die Herstellung moderner PCM-Systeme.
Warum Latentwärmespeicher für die Energiespeicherung wichtig sind
Phasenwechselmaterialien (auch Ltentwärmespeicher, Phase-Change Materials, PCMs) speichern Energie in Form von latenter Wärme, die beim Schmelzen aufgenommen und beim Erstarren des Materials wieder abgegeben wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Materialien, die Wärme allein durch Temperaturänderung speichern, können PCMs große Energiemengen bei nahezu konstanten Temperaturen speichern und abgeben.
Diese Eigenschaft macht sie für Wärmemanagementsysteme äußerst attraktiv. In Gebäuden können PCMs die Innentemperaturen regulieren, indem sie tagsüber überschüssige Wärme aufnehmen und sie bei sinkenden Temperaturen wieder abgeben. In Systemen für erneuerbare Energien helfen sie bei der Speicherung von Wärmeenergie aus Sonnenkollektoren. Sie werden auch zunehmend in der Elektronikkühlung, im Wärmemanagement von Batterien und im temperaturgesteuerten Transportwesen eingesetzt.
Salzhydrate und organische Materialien gehören zu den am meisten untersuchten PCMs. Das Glaubersalz (Natriumsulfat-Decahydrat) beispielsweise hat aufgrund seiner hohen Schmelzenthalpie und seiner geeigneten Phasenübergangstemperatur großes Interesse auf sich gezogen. Diese Eigenschaften ermöglichen es, erhebliche Mengen an Wärmeenergie effizient zu speichern.
Viele PCM-Systeme weisen jedoch Stabilitätsprobleme auf, die gelöst werden müssen, bevor sie auf breiter Front eingesetzt werden können.
Ultraschall-Dispergierer UIP6000hdT für die industrielle Produktion von Latentwärmespeichern und Wärmeträgerflüssigkeiten.
Herausforderungen bei konventionellen Latentwärmespeichern
Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials, PCMs) können zwar große Mengen an Energie speichern, ihre praktische Leistung hängt jedoch oft davon ab, wie stabil das Material während wiederholter Heiz- und Kühlzyklen bleibt. Viele PCMs werden von Phasentrennung, Unterkühlung und schlechter Dispersionsstabilität beeinträchtigt, wodurch die thermische Leistung mit der Zeit abnimmt.
Bei Salz-Hydrat-Systemen wie dem Glaubersalz sind diese Probleme besonders ausgeprägt. Es kann zu einer Phasentrennung kommen, wenn sich verschiedene Komponenten während des Schmelzens trennen, während die Unterkühlung das Material daran hindern kann, bei der erwarteten Temperatur zu kristallisieren. Dies verzögert die Wärmeabgabe und verringert die Effizienz des Systems.
Ein weiteres häufiges Problem ist die Bildung von Aggregaten, wenn Zusatzstoffe oder Nanopartikel in PCM-Formulierungen eingearbeitet werden. Bei herkömmlichen Mischmethoden gelingt es oft nicht, die Partikel gleichmäßig zu dispergieren, was zu instabilen Dispersionen und uneinheitlichem thermischen Verhalten führt.
Um diese Einschränkungen zu überwinden, setzen die Forscher zunehmend auf die Ultraschallverarbeitung, die eine hocheffektive Methode zur Dispergierung von Materialien im Mikro- und Nanobereich darstellt.
Wie Ultraschall PCM-Formulierungen verbessert
Die Beschallung beruht auf dem Phänomen der akustischen Kavitation, das auftritt, wenn sich hochintensive Ultraschallwellen durch eine Flüssigkeit ausbreiten. Diese Wellen erzeugen mikroskopisch kleine Blasen, die schnell kollabieren und dabei örtlich begrenzte Zonen mit extremen Temperatur-, Druck- und Scherkräften erzeugen.
Dieser Prozess schafft intensive Mischbedingungen, die mit herkömmlichem mechanischem Rühren nicht erreicht werden können. Infolgedessen kann die Beschallung Partikelagglomerate aufbrechen, die Partikelgröße reduzieren und die Additive gleichmäßig in der PCM-Matrix verteilen.
Experimentelle Untersuchungen an PCM-Dispersionen zeigen, dass das Mischen mit Ultraschall deutlich kleinere Aggregate und homogenere Mischungen erzeugt als das magnetische Rühren, was zu einer besseren Stabilität und Reproduzierbarkeit führt.
Diese Verbesserungen wirken sich direkt auf die thermische Leistung aus, da eine homogene Dispersion gewährleistet, dass der Phasenwechsel im gesamten Material gleichmäßig verläuft.
Weshalb Ultraschall die PCM-Stabilität verbessert
Die Forschung zeigt, dass die Mischmethode eine entscheidende Rolle für die PCM-Leistung spielt.
So zeigten beispielsweise Experimente mit Salz-Hydrat-PCM-Dispersionen, dass das Mischen mit Ultraschall die Homogenität und Stabilität im Vergleich zu herkömmlichen Mischverfahren verbessert.
Die Ultraschallbehandlung verbessert PCM-Systeme durch mehrere Mechanismen:
- Kleinere Partikelgröße
Die Ultraschallkavitation zerbricht große Kristalle oder Aggregate in feine Partikel. - Homogene Dispersion
Ultraschall sorgt dafür, dass Additive wie Nukleierungsmittel und Verdickungsmittel gleichmäßig dispergiert werden. - Reduzierte Sedimentation
Feinere Partikel bleiben länger in der Schwebe. - Bessere thermische Leistung
Homogene Systeme weisen gleichmäßigere Phasenübergänge und eine höhere effektive Wärmespeicherung auf.
Bench-top Sonicator UIP1000hdT zum Dispergieren von Latentwäremspeichern (Phase-Change Materials, PCMs)
Nano-verstärkte Latentwärmespeicher: Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit
Eine der aufregendsten Entwicklungen in der PCM-Forschung ist das Aufkommen von nanoverstärkten Phasenwechselmaterialien (NePCMs). Bei diesen Systemen werden Nanopartikel in die PCM-Matrix eingearbeitet, um die Wärmeleitfähigkeit zu verbessern und die Wärmeübertragung zu beschleunigen.
Nanomaterialien wie Graphen, Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Metalloxide können die Wärmeübertragungsraten erheblich verbessern. Allerdings neigen Nanopartikel aufgrund der starken Anziehungskräfte zwischen den Teilchen zur Agglomeration. Wenn diese Cluster nicht richtig dispergiert sind, können die erwarteten Verbesserungen der Wärmeleitfähigkeit nicht erreicht werden.
Die Ultraschallbehandlung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die durch die Beschallung erzeugten intensiven Kavitationskräfte brechen Nanopartikel-Cluster auf und verteilen sie gleichmäßig im PCM. Die daraus resultierenden nanoverstärkten PCMs weisen eine schnellere Wärmeaufnahme und -abgabe auf, was sie für Anwendungen zur Speicherung thermischer Energie wesentlich effizienter macht.
Nano-Verkapselung: Verhinderung von Leckagen und Verbesserung der Langlebigkeit
Eine weitere wichtige Innovation, die durch die Ultraschallbehandlung ermöglicht wird, ist die Nanoverkapselung von Phasenwechselmaterialien.
Bei nanoverkapselten PCMs ist das Phasenwechselmaterial von einer Schutzhülle umgeben, die häufig aus Polymeren, Siliziumdioxid oder Hybridmaterialien besteht. Diese Hülle verhindert ein Auslaufen des PCM, wenn es schmilzt, und schützt das Material vor chemischer Zersetzung.
Die Sonikation ermöglicht die Herstellung extrem feiner Emulsionen, die als Grundlage für Mikro- und Nanokapseln dienen. Das Verfahren erzeugt gleichmäßige Tröpfchen, die später den PCM-Kern bilden, während die Hüllenmaterialien um sie herum polymerisieren oder kondensieren. Die resultierenden Kapseln weisen eine enge Größenverteilung und eine verbesserte mechanische Stabilität auf.
Solche eingekapselten PCMs werden zunehmend in fortschrittlichen Anwendungen wie intelligenten Textilien, Beschichtungen, Elektronikkühlung und Wärmemanagementsystemen eingesetzt.
Paraffinwachs als PCM: Ein praktisches Beispiel für die Sonikation
Organische Phasenwechselmaterialien wie Paraffinwachs werden aufgrund ihrer chemischen Stabilität, ihrer Korrosionsbeständigkeit und ihrer günstigen Schmelztemperaturen häufig verwendet. PCM auf Paraffinbasis werden häufig in Baumaterialien, solarthermischen Systemen und Wärmeregulierungstechnologien verwendet.
Allerdings leidet Paraffinwachs auch unter einer relativ geringen Wärmeleitfähigkeit und kann große Tröpfchen oder Aggregate bilden, wenn es in Emulsionen oder Verbundmaterialien eingearbeitet wird. Die Sonikation bietet eine leistungsstarke Lösung für diese Herausforderungen.
Bei der Verarbeitung von Paraffinwachs mit Hochleistungs-Ultraschall brechen die Kavitationskräfte das geschmolzene Wachs in extrem feine Tröpfchen auf und bilden stabile Emulsionen oder Dispersionen. Dadurch kann das Wachs gleichmäßig in einer Trägerflüssigkeit oder Polymermatrix verteilt werden. Die resultierenden PCM-Formulierungen weisen verbesserte Wärmeübertragungseigenschaften und eine erhöhte Stabilität bei wiederholten Phasenwechselzyklen auf.
Die Ultraschallverarbeitung wird auch häufig zur Herstellung von Paraffin-Mikrokapseln verwendet, bei denen geschmolzene Wachstropfen in Polymerhüllen eingekapselt werden. Diese Kapseln verhindern ein Auslaufen während des Schmelzens und ermöglichen die Integration von Paraffin-PCMs in Baumaterialien, Beschichtungen oder Textilien.
Warum Hielscher Sonicators ideal für die PCM-Herstellung sind
Hochleistungs-Ultraschallgeräte sind unerlässlich, um die für moderne PCM-Formulierungen erforderliche Dispersionsqualität zu erreichen. Hielscher Ultrasonics hat sich zu einem führenden Anbieter von Ultraschallprozessoren sowohl für Forschungslabors als auch für die industrielle Fertigung entwickelt.
Hielscher-Systeme bieten eine präzise Steuerung von Ultraschallamplitude, Leistungsaufnahme und Verarbeitungszeit, so dass Forscher PCM-Formulierungen mit außergewöhnlicher Reproduzierbarkeit feinabstimmen können. Ihre Ultraschallprozessoren erzeugen starke und gleichmäßige Kavitationsfelder, die eine effiziente Partikelzerkleinerung, Deagglomeration und Homogenisierung gewährleisten.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Hielscher-Technologie ist die Skalierbarkeit. Prozesse, die in Laborsystemen entwickelt wurden, können direkt auf industrielle Ultraschallreaktoren übertragen werden, so dass die Hersteller vom kleinen Versuchsmaßstab zur kommerziellen Produktion übergehen können, ohne die zugrunde liegenden Prozessparameter zu ändern.
Hielscher-Ultraschallprozessoren wurden bereits in wissenschaftlichen Studien zur Herstellung von PCM-Dispersionen eingesetzt und haben ihre Wirksamkeit bei der Herstellung homogener Mischungen und der Reduzierung von Partikelaggregaten bewiesen.
Fortschritte bei der PCM-Entwicklung mit Ultraschall
In dem Maße, wie sich die Energiesysteme weiterentwickeln und die Nachfrage nach effizienter Wärmespeicherung steigt, werden moderne Phasenwechselmaterialien eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Leistung dieser Materialien hängt nicht nur von ihrer chemischen Zusammensetzung ab, sondern auch von den Methoden, die zu ihrer Herstellung und Verarbeitung verwendet werden.
Die Ultraschallbehandlung ist ein leistungsfähiges und vielseitiges Instrument zur Steuerung der Mikrostruktur von PCM-Systemen. Durch die Ermöglichung einheitlicher Dispersionen, der Integration von Nanopartikeln und der Nanokapselung trägt die Beschallung dazu bei, viele der Beschränkungen zu überwinden, die PCM-Technologien traditionell behindert haben.
Die Ultraschallverarbeitung entwickelt sich immer mehr zu einer Schlüsseltechnologie für die PCM der nächsten Generation:
- Nano-verstärkte PCMs
- Nano-verkapselte PCMs
- PCM-Verbundwerkstoffe mit hoher Leitfähigkeit
- Stabile PCM-Emulsionen und -Dispersionen
Hielscher-Hochleistungsschalldämpfer in Industriequalität ermöglichen ein lineares Scale-up in die Großserienproduktion - und damit die Umwandlung von Phasenwechselmaterialien von vielversprechenden Labormaterialien in zuverlässige Lösungen für moderne Energiespeicher und Wärmemanagement.
Gängige Phasenumwandlungsmaterialien, ihre Eigenschaften und die Auswirkungen der Sonikation
| Latentwärmespeicher-Materialien | Typische Anwendung / Anmerkungen | Vorteile der Beschallung |
|---|---|---|
| Paraffinwachs (z. B. RT-Paraffine, technische Paraffine) | Organisches PCM; weit verbreitet für Baumaterialien, Thermopakete, Elektronikkühlung. |
Die Sonikation erzeugt feine, stabile Wachs-in-Wasser- (oder Wachs-in-Polymer-) Dispersionen/Emulsionen und verringert die Tröpfchengröße, verbessert die Homogenität, unterstützt die Mikro-/Nanoverkapselung und ermöglicht eine bessere Füllstoffverteilung für eine schnellere Wärmeübertragung. |
| Fettsäuren (z. B. Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure) | Organisches PCM; gute Zyklenstabilität, wird im Bauwesen und zur Wärmepufferung verwendet. |
Ultraschall-Emulgierung verbessert die Phasenstabilität und verringert die Trennung; hilft bei der Dispersion von Wärmeleitfähigkeitsverbesserern (z. B. Kohlenstoffadditive) gleichmäßiger zu verteilen, um die Lade-/Entladeraten zu verbessern. |
| Salzhydrate (z. B. Natriumsulfat-Decahydrat / Glaubersalz, CaCl2·6H2O) | Hohe latente Wärme; attraktiv für TES, aber anfällig für Entmischung und Unterkühlung. |
Die Ultraschallbehandlung verbessert die Qualität der Dispersion und kann die Größe der Aggregate im Vergleich zum herkömmlichen Rühren verringern, wodurch homogenere Mischungen unterstützt werden. In einer Studie zur Dispersion von Glaubersalz erwies sich die Beschallung als wirksamer als magnetisches Rühren, um Aggregate zu reduzieren, und die Präparationsreihenfolge beeinflussten Homogenität und Stabilität stark. |
| Polyethylenglykole (PEGs) (z. B. PEG 600-6000) | Organisches PCM; einstellbarer Schmelzbereich; Verwendung in Verbundwerkstoffen und gekapselten Systemen. |
Die Sonikation verbessert die Einmischung in Polymermatrizen und unterstützt die Bildung gleichmäßiger PCM-Tropfen für die Verkapselung, und verbessert die Dispersion von Nanopartikeln (nano-enhanced PCMs), um die effektive Wärmeleitfähigkeit zu erhöhen. |
| Zuckeralkohole (z. B. Erythritol, Xylitol, Mannitol) | Hochtemperatur-PCMs; industrielle Abwärmerückgewinnung, Hochtemperaturspeicherung. |
Die Ultraschallbehandlung verbessert die Deagglomeration zugesetzter Nukleierungsmittel/thermischer Füllstoffe und die Gleichmäßigkeit von Suspensionen/Slurries, und kann ein gleichmäßigeres Kristallisationsverhalten in formulierten Systemen unterstützen (insbesondere in Kombination mit Keimbildnern). |
| Biobasierte Öle / Ester (z. B. Palmölderivate, Fettsäureester) | Erneuerbare organische PCMs; Bau- und Verpackungsanwendungen. |
Die Sonikation verbessert die Emulgierung und stabilisiert die Dispersionen, was eine feine Tröpfchenverteilung ermöglicht, einfachere Einarbeitung in Beschichtungen/Polymere und reproduzierbarere Herstellung von PCM-Verbundstoffen. |
| Eutektische PCMs (organisch-organisch, Salz-Hydrat-Mischungen) | Entwickelte Schmelzpunkte; werden verwendet, wenn eine genaue Übergangstemperatur erforderlich ist. |
Das Mischen mit Ultraschall beschleunigt die Homogenisierung von Mehrkomponentenmischungen und reduziert lokale Zusammensetzungsgradienten, verbessert die Dispersion von Stabilisatoren/Keimbildnern und unterstützt ein gleichmäßiges Phasenwechselverhalten während der Zyklen. |
| Gekapselte PCMs (mikro-/nanoverkapselte Paraffine, Salzhydrate) | Verhinderung von Leckagen; einfache Integration in Textilien, Beschichtungen, Wandplatten und Flüssigkeiten. |
Die Sonikation ermöglicht stabile Nanoemulsionen und eine enge Verteilung der Tröpfchengröße, was zu einer einheitlicheren Kapselgröße führt, verbesserte Verkapselungseffizienz, geringere Leckagen und besser vorhersehbares thermisches Verhalten. |
| Nano-verstärkte PCMs (PCM + Graphen/CNT/Metalloxide) | Entwickelt für höhere effektive Wärmeleitfähigkeit und schnelleren Wärmeaustausch. |
Die durch Kavitation hervorgerufene Desagglomeration sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung der Nanopartikel und verbessert die effektiven Wärmeübertragungswege, Verringerung des Sedimentationsrisikos (bei geeigneter Formulierung) und Verbesserung der Wiederholbarkeit von Charge zu Charge. |
Literatur / Literaturhinweise
- Daniel López Pedrajas (2022): Development Of Nanoencapsulated Phase Change Material Slurry For Residential Applications. Thesis Universidad de Castilla-La Mancha 2022.
- De Paola, Maria Gabriela, Natale Arcuri, Vincenza Calabrò, Marilena De Simone (2017): Thermal and Stability Investigation of Phase Change Material Dispersions for Thermal Energy Storage by T-History and Optical Methods. Energies 10, no. 3: 354; 2017.
- De Paola, Maria; Calabrò, Vincenza; De Simone, Marilena (2017): Light scattering methods to test inorganic PCMs for application in buildings. IOP Conf. Series: Materials Science and Engineering 251; 2017.
- Siahkamari, Leila; Rahimi, Masoud; Azimi, Neda; Banibayat, Maysam (2019): Experimental investigation on using a novel phase change material (PCM) in micro structure photovoltaic cooling system. International Communications in Heat and Mass Transfer 100, 2019. 60-66.
Häufig gestellte Fragen
Welche Anwendungen gibt es für Latentwärmespeicher?
Phasenwechselmaterialien (PCM) werden in großem Umfang zur Speicherung von Wärmeenergie und zur Temperaturregulierung eingesetzt. Ihre Fähigkeit, bei Phasenübergängen große Mengen latenter Wärme aufzunehmen und abzugeben, macht sie nützlich für die Klimatisierung von Gebäuden, die Speicherung von thermischer Solarenergie, die Rückgewinnung von industrieller Abwärme, das Wärmemanagement von Batterien und Elektronik, den temperaturgesteuerten Transport, Textilien mit Wärmeregulierung und medizinische oder Lebensmittelverpackungen, bei denen stabile Temperaturen eingehalten werden müssen.
Welche Latentwärmespeicher werden im Bauwesen verwendet?
Zu den gebräuchlichsten Phasenwechselmaterialien (PCMs) gehören Paraffinwachse, Fettsäuren, Salzhydrate (wie Natriumsulfat-Decahydrat oder Calciumchlorid-Hydrate) und Polyethylenglykole (PEGs). Diese Materialien werden häufig in Gipskartonplatten, Wandpaneelen, Dämmstoffen und Betonverbundstoffen eingesetzt. Organische PCMs wie Paraffine sind besonders beliebt, weil sie chemisch stabil und nicht korrosiv sind, während Salzhydrate wegen ihrer hohen Latentwärmespeicherkapazität geschätzt werden.
Welche Phasenwechselmaterialien haben die höchste Energiespeicherkapazität?
Unter den üblicherweise verwendeten PCM weisen Salzhydrate und bestimmte metallische oder anorganische PCM die höchste Speicherkapazität für latente Wärme auf. Salzhydrate wie Natriumsulfat-Decahydrat (Glaubersalz) können mehr als 200-250 kJ/kg latente Wärme speichern, was sie für die Speicherung thermischer Energie sehr effizient macht. Einige Zuckeralkohole, wie z. B. Erythrit, bieten ebenfalls sehr hohe Latentwärmekapazitäten bei hohen Phasenwechseltemperaturen.
Werden in der Elektronik Latentwärmespeicher verwendet?
Ja, Phasenwechselmaterialien werden zunehmend im Wärmemanagement der Elektronik eingesetzt. PCMs werden in Kühlkörper, Akkus und Kühlmodule eingebaut, um Wärmespitzen abzufangen und eine Überhitzung empfindlicher Komponenten zu verhindern. Während des Betriebs schmilzt das PCM und absorbiert überschüssige Wärme, stabilisiert die Gerätetemperaturen und erhöht die Zuverlässigkeit und Lebensdauer elektronischer Systeme wie Prozessoren, LEDs und Lithium-Ionen-Batterien.
Hielscher Ultrasonics fertigt Hochleistungs-Ultraschall-Homogenisatoren vom Labor bis zum voll-kommerziellen Industriemaßstab.




