Suspensionen Steril in der Spritze mit Ultraschall Homogenisieren
Die sterile Ultraschallbehandlung in Spritzen bietet eine präzise, nicht-invasive Methode zur Dispersion von Partikeln, zur Emulgierung von Flüssigkeiten und zur Homogenisierung biomedizinischer Suspensionen direkt in versiegelten Spritzen oder geschlossenen Fläschchen. Bei injizierbaren Arzneimittelsuspensionen, diagnostischen Proben und zellbasierten Flüssigkeiten ist die Homogenität von entscheidender Bedeutung: bei jedem Aliquot, bei jeder Injektion und jeder analytische Teilprobe sollte die gleiche Partikelkonzentration und -zusammensetzung aufweisen. Manuelles Schütteln ist oft nicht ausreichend und schwer zu standardisieren. Die Ultraschallhomogenisierung bietet eine deutlich besser reproduzierbare Alternative.
Mit Hielscher Ultraschallsystemen wie dem VialTweeter und VialPress für geschlossene Spritzen und versiegelte Fläschchen lassen sich sterile Flüssigkeiten beschallen, ohne den Behälter zu öffnen. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für die pharmazeutische Formulierung, die biomedizinische Forschung, die Vorbereitung diagnostischer Proben sowie medizinische Arbeitsabläufe am Point-of-Care, wo Kontaminationskontrolle, schnelle Vorbereitung und gleichbleibende Probenqualität von entscheidender Bedeutung sind.
Für wen ist die sterile Ultraschall-Homogenisierung in der Spritze geeignet?
- Teams für pharmazeutische Formulierungen, die injizierbare Suspensionen, Depotformulierungen, Mikropartikel oder Nanopartikel herstellen.
- Klinische und diagnostische Labore, in denen sterile biomedizinische Flüssigkeiten, Blutproben oder diagnostische Suspensionen verarbeitet werden.
- Medizinische Teams am Point-of-Care, die eine schnelle und reproduzierbare Proben- oder Medikamentenaufbereitung in geschlossenen Spritzen benötigen.
- Forscher auf dem Gebiet der Arzneimittelverabreichung, die mit partikelbasierten Formulierungen, Emulsionen, Liposomen oder Nanoformulierungen arbeiten.
- Analytische Chemiker, die die Mikroextraktion in der Spritze oder die Probenvorbereitung mit kleinen Volumina anwenden.
- Qualitätskontrollteams ersetzen das manuelle Schütteln durch ein standardisiertes, parametrengesteuertes Ultraschallprotokoll.
Ersetzen Sie manuelles Schütteln durch kontrollierte Ultraschallhomogenisierung!
Erzielen Sie eine schnellere und besser reproduzierbare Redispersion von Partikeln in versiegelten Spritzen oder Fläschchen. Kontaktieren Sie uns, um Ihre Arzneimittelsuspension, Ihre diagnostische Probe oder Ihren Point-of-Care-Workflow zu besprechen und die passende Ultraschalllösung zu finden.
Warum eine sterile Ultraschallhomogenisierung von Arznei-Suspensionen wichtig ist
Viele injizierbare Arzneimittel, Depotpräparate, Kontrastmittel, Nanopartikel, Mikropartikel und diagnostische Suspensionen müssen vor der Anwendung gleichmäßig dispergiert werden. Wenn sich Partikel während der Lagerung absetzen, kann es zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Wirkstoffs oder der funktionellen Komponente kommen. Dies kann zu einer inkonsistenten Dosierung, einer schlechten analytischen Reproduzierbarkeit oder unzuverlässigen diagnostischen Befunden führen.
Herkömmliche Aufbereitungsmethoden basieren häufig auf manuellem Schütteln, Vortexen oder wiederholtem Aspirieren. Diese Techniken sind zwar praktisch, liefern jedoch bei schwierigen Suspensionen nicht genügend Dispersionsenergie. Zudem lassen sie sich zwischen verschiedenen Anwendern, Laboren und klinischen Einrichtungen nur schwer reproduzieren.
Bei der sterilen Ultraschallhomogenisierung werden hochfrequente Schallwellen eingesetzt, um im Inneren des Flüssigkeitsvolumens starke Scherkräfte zu erzeugen. Diese Kräfte tragen dazu bei, Partikelagglomerate aufzubrechen, Feststoffe gleichmäßig zu verteilen und eine homogenere Suspension zu gewährleisten. Da der Flüssigkeitsbehälter geschlossen bleibt, erfolgt der Prozess berührungslos und kontaminationsfrei.
Zwei Optionen für einen sterilen Arbeitsablauf: Bescahllung in Fläschchen oder in der Spritze
Die sterile Beschallung bietet zwei Optionen, wie eine kontaminations-freie Homogenisierung in den praktischen Arbeitsablauf umgesetzt wird.
Bei der ersten Workflow-Option wird die Ampulle oder das Impfstoff-Fläschchen beschallt, bevor die Suspension in die Spritze aufgezogen wird. Die Flasche mit der Arzneimittelsuspension wird in den Non-Contact Sonicator VialTweeter eingesetzt. Ultraschallenergie wird durch die Fläschchenwand in die Flüssigkeit übertragen, wo sie die Partikel dispergiert und die Gleichmäßigkeit der Suspension verbessert. Nach der Ultraschallbehandlung wird die homogene Suspension in die Spritze aufgezogen.
Bei der zweiten Workflow-Option wird die gefüllte Spritze selbst beschallt. Die Spritze wird mit einer sterilen Spitzenkappe, beispielsweise einer Luer-Lock-Kappe, verschlossen und mittig in die VialPress geklemmt. Der Sonikator wird dann protokoll-gemäß eingestellt. Die Ultraschallbehandlung erfolgt direkt durch den geschlossenen Spritzenkörper, was ein steriles Mischen in der Spritze ermöglicht, ohne dass die Spritze geöffnet oder der Inhalt freigelegt werden muss.
Beide Verfahren sind darauf ausgelegt, ein schnelles und reproduzierbares Homogenisieren in einem geschlossenen Gefäß unter sterilen Bedingungen zu gewährleisten.
Kontaktlose Ultraschallbehandlung für eine sterile, kontaminationsfreie Verarbeitung
Ein wesentlicher Vorteil der Ultraschallbehandlung mit VialTweeter und VialPress besteht darin, dass keine Sonotrode (Ultraschallspitze) in die Wirkstoffsuspension oder die biomedizinische Flüssigkeit eingetaucht wird. Die Ultraschallenergie wird von außen durch die Wand des Fläschchens oder der Spritze eingekoppelt. Dadurch ist das Verfahren nicht-invasiv und es entsteht kein direkter Kontakt zwischen dem Ultraschallgerät und der sterilen Flüssigkeit.
Dieses Design eignet sich besonders für sensible Anwendungen, darunter:
- Injizierbare Arzneimittelsuspensionen und Depotformulierungen
- Suspensionen aus Mikropartikeln und Nanopartikeln
- Biomedizinische und diagnostische Flüssigkeiten
- Blut- oder Zellproben
- Probenvorbereitung am Point-of-Care
- Sterile Mischung in der Spritze vor der Verabreichung oder Analyse
- Dispersive Flüssig-Flüssig- und Flüssig-Feststoff-Mikroextraktion in Spritzen
Da der Behälter geschlossen bleibt, wird das Kontaminationsrisiko verringert. Gleichzeitig sorgt der Ultraschall für eine deutlich stärkere und reproduzierbarere Dispersion als manuelles Schütteln.
Vergleich zwischen manuellem Schütteln und der sterilen Ultraschallbehandlung in Spritzen
| Kriterium | Manuelles Schütteln | Sterile Ultraschallbehandlung |
|---|---|---|
| Mischprinzip | Die vom Bediener abhängigen Handbewegungen sorgen für eine variable Durchmischung. | Durch fokussierte Ultraschallwellen werden im Inneren der geschlossenen Spritze oder des Fläschchens reproduzierbare mechanische Scherkräfte erzeugt. |
| Reproduzierbarkeit | Hängt stark von der Schüttelkraft, der Dauer und der Technik des Anwenders ab. | Die Beschallungsdauer, die Intensität und der Pulsmodus können für eine reproduzierbare Aufbereitung standardisiert werden. |
| Homogenität der Suspension | Schütteln ist bei schnell absinkenden Partikeln, dichten Mikropartikeln oder agglomerierten Suspensionen unzureichend. | Fördert eine zuverlässige Redispersion der Partikel und eine gleichmäßigere Verteilung vor der Injektion oder Analyse. |
| Sterilität | Die Sterilität kann gewahrt werden, solange der Behälter geschlossen bleibt; wiederholtes Anfassen kann jedoch zu einer erhöhten Variabilität führen. | Bei der Verarbeitung in geschlossenen Behältern bleibt die Spritze oder die Ampulle während des Schüttelns versiegelt, wodurch das Kontaminationsrisiko reduziert wird. |
| Kontakt mit Flüssigkeit | Es gelangt kein zusätzliches Werkzeug in die Flüssigkeit, allerdings ist die Mischenergie begrenzt. | Keine Sonotrode kommt mit der Flüssigkeit in Kontakt; der Ultraschall wird nicht-invasiv durch die Gefäßwand der Spritze oder der Ampulle übertragen. |
| Verarbeitungsintensität | Eingeschränkt durch manuelle Kraft und ergonomische Vorgaben. | Eine hochintensive Ultraschallbewegung sorgt für eine stärkere Dispersionsenergie - besonders bei schwierigen Suspensionen. |
| Protokollierte Steuerung | Schwer, dies genau zu dokumentieren und zu überprüfen. | Parameter können definiert und wiederholt werden, was die Protokollentwicklung und standardisierte Arbeitsabläufe unterstützt. |
| Eignung für den Einsatz am Behandlungsort | Einfach, aber nicht immer gleichbleibend, insbesondere wenn verschiedene Anwender dieselbe Suspension herstellen. | Kompakt, schnell und reproduzierbar – damit eignet sich der VialTeeter sich für dezentrale medizinische und diagnostische Anwendungen. |
| Typische Anwendungen | Einfache Flüssigkeiten und leicht redispergierbare Suspensionen. | Injizierbare Arzneimittelsuspensionen, Mikropartikel, Nanopartikel, biomedizinische Flüssigkeiten, diagnostische Proben und Mikroextraktion in der Spritze. |
Zuverlässigere Homogenisierung als beim manuellen Schütteln
Das manuelle Schütteln ist zwar einfach, stellt jedoch keinen kontrollierten Vorgang dar. Das Ergebnis hängt vom Bediener, der Schüttelkraft, der Dauer, der Geometrie des Fläschchens oder der Spritze, dem Füllvolumen und dem Sedimentationsverhalten der Suspension ab. In klinischen und labortechnischen Arbeitsabläufen kann diese Variabilität zu einer erheblichen Einschränkung werden.
Die sterile Ultraschall-Homogenisierung verbessert die Reproduzierbarkeit, da die Ultraschallparameter definiert, wiederholt und dokumentiert werden können. Amplitude, Beschallungsdauer, Pulsmodus und Kühlbedingungen lassen sich an die jeweilige Formulierung oder das Probenmaterial anpassen. Dies hilft Anwendern dabei, ein validiertes Protokoll für eine zuverlässige Redispersion zu erstellen.
- Bei injizierbaren Suspensionen kann eine bessere Homogenität zu einer gleichmäßigeren Dosierung beitragen.
- Bei analytischen und diagnostischen Proben kann eine bessere Dispersion die Genauigkeit der Probenentnahme und die Reproduzierbarkeit der Messungen verbessern.
- In der Forschung trägt eine standardisierte Ultraschall-Homogenisierung dazu bei, die experimentelle Variabilität zu verringern.
Ultraschall-Scherkräfte für Dispersion und Emulgierung
Die Wirkung der sterilen Ultraschallbehandlung in der Spritze beruht auf der mechanischen Einwirkung intensiver Ultraschallwellen. Wenn sich Ultraschall durch die Flüssigkeit ausbreitet, erzeugt er hochfrequente Bewegung und Scherkräfte. Diese Kräfte tragen dazu bei, feste Partikel zu dispergieren, weiche Agglomerate aufzubrechen und das suspendierte Material im gesamten Flüssigkeitsvolumen zu verteilen.
Je nach Rezeptur unterstützt die ultraschall-gestützte Homogenisierung folgende Effekte:
- Re-Dispersion von abgesetzten Mikropartikeln
- Homogenisierung von Nanopartikel-Suspensionen
- Herstellung von Emulsionen
- Dispergierung von schwer benetzbaren Feststoffen
- Flüssig-Flüssig-Mikroextraktion
- Flüssig-Fest-Mikroextraktion
Nutzen Sie die sterile Spritzen- und Fläschchen-Beschallung, um injizierbare Arzneimittel, diagnostische Flüssigkeiten und biomedizinische Proben reproduzierbar zu dispergieren – ohne den Behälter zu öffnen. Teilen Sie uns Ihre Spritzenart oder Ihren Fläschchen-Typ, das Probenvolumen und die Art der Suspension mit, und wir empfehlen Ihnen die passende Ultraschallkonfiguration.
Mischen von Diagnose-Reagenzien und biomedizinischen Flüssigkeiten
Ein steriler Ultraschallprozess ist besonders dann von großem Nutzen, wenn eine gleichmäßige Partikelverteilung erforderlich ist, die Flüssigkeit jedoch nicht geöffnet, berührt oder mit einem internen Werkzeug mechanisch gerührt werden darf.
Bedeutung für die Wissenschaft und die biomedizinische Forschung
In wissenschaftlichen Laboren bildet eine reproduzierbare Probenvorbereitung oft die Grundlage für zuverlässige Ergebnisse. Eine schlecht dispergierte Suspension kann die nachfolgende Analyse beeinträchtigen, unabhängig davon, ob es sich um Partikelgrößenbestimmung, Mikroskopie, Chromatographie, Spektroskopie, Zellassays oder diagnostische Auswertungen handelt.
Die sterile, kontaktlose Ultraschallhomogenisierung ist für Forschungsgruppen von Bedeutung, die sich mit Wirkstoffabgabesystemen, Nanoformulierungen, extrazellulären Vesikeln, Zellsuspensionen, Blutproben, diagnostischen Reagenzien und der biomedizinischen Mikroextraktion befassen. Sie ermöglicht es Forschern, Proben mit geringem Volumen unter kontrollierten Bedingungen aufzubereiten, ohne eine Sonotrode in die Probe einzuführen.
Für Labore, die mit wertvollen oder kontaminationsempfindlichen Materialien arbeiten, ist dies ein praktischer Vorteil. Die Proben bleiben verschlossen. Kreuzkontaminationen werden minimiert. Die Reinigung von mit Flüssigkeit in Berührung gekommenen Ultraschallgeräten entfällt. Gleichzeitig ist die Intensität der Durchmischung deutlich höher und besser reproduzierbar als bei der manuellen Bearbeitung.
Bedeutung für medizinische Point-of-Care-Anwendungen
Die Point-of-Care-Medizin ist zunehmend auf eine schnelle, zuverlässige und kompakte Probenvorbereitung angewiesen. Diagnostische Arbeitsabläufe erfordern oft den Umgang mit kleinen Flüssigkeitsmengen, sterile Bedingungen und eine schnelle Probenvorbereitung in unmittelbarer Nähe zum Patienten. In solchen Umgebungen können manuelle Abweichungen die Zuverlässigkeit der Tests direkt beeinträchtigen.
Die sterile Ultraschall-Homogenisierung in der Spritze bietet einen einfachen Ansatz zur Homogenisierung von Suspensionen oder zur Aufbereitung von diagnostischen Flüssigkeiten direkt in einer geschlossenen Spritze. Die Spritze kann mit einer Spitzenkappe verschlossen, in die VialPress eingesetzt und gemäß einem festgelegten Protokoll mit Ultraschall behandelt werden. Dadurch entsteht ein geschlossener, berührungsloser Arbeitsablauf, der sich gut für dezentrale medizinische Anwendungen eignet.
Zu den potenziellen Vorteilen am Point-of-Care zählen eine schnellere, standardisierte Vorbereitung, weniger Handhabungsschritte, eine verbesserte Gleichmäßigkeit der Suspension und ein geringeres Kontaminationsrisiko. Bei diagnostischen Flüssigkeiten, blutbasierten Proben oder partikelhaltigen biomedizinischen Präparaten kann die Ultraschall-Homogenisierung dazu beitragen, vor der Untersuchung oder Verabreichung gleichmäßigere Probenbedingungen zu schaffen.
Steriles Mischen in der Spritze: Für einen einfacher Arbeitsablauf
Ein typischer Arbeitsablauf für die sterile Ultraschallbehandlung in der Spritze ist unkompliziert. Die Spritze wird mit der zu verarbeitenden Suspension oder Flüssigkeit befüllt und anschließend mit einer sterilen Spitzenkappe, beispielsweise einer Luer-Lock-Kappe, verschlossen. Die verschlossene Spritze wird mittig in den VialPress eingesetzt. Der Anwender stellt am Generator die Ultraschallparameter ein, darunter die Ultraschallzeit und die Intensität. Die Spritze wird gemäß dem definierten Protokoll beschallt, bis die Partikel gleichmäßig dispergiert sind.
Nach der Ultraschallhomogenisierung kann die Spritze für den nächsten Prozessschritt verwendet werden, beispielsweise für die Injektion, den Transfer, die Analyse oder die Mikroextraktion. Da die Spritze während des gesamten Prozesses geschlossen bleibt, ist der Flüssigkeitsweg vor Umwelteinflüssen geschützt.
Anwendungsbereiche jenseits von injizierbaren Suspensionen
Obwohl die sterile Ultraschallhomogenisierung in Spritzen besonders für injizierbare Arzneimittelsuspensionen attraktiv ist, lässt sich dasselbe Prinzip auch für viele andere biomedizinische und analytische Flüssigkeiten anwenden. Die Beschallung in der Spritze kann die dispersive Flüssig-Flüssig-Mikroextraktion, die Flüssig-Feststoff-Mikroextraktion sowie die Aufbereitung partikelhaltiger diagnostischer Proben unterstützen.
In der analytischen Chemie kann das ultraschall-gestützte Homogenisieren in der Spritze den Stoffaustausch intensivieren und Extraktionsschritte beschleunigen. In biomedizinischen Labors ermöglicht sie das kontrollierte Durchmischen kleiner Flüssigkeitsmengen, ohne dass das Probengefäß geöffnet werden muss. Bei der Entwicklung von Formulierungen bietet sie eine reproduzierbare Methode zur Bewertung des Redispersionsverhaltens, der Qualität der Partikelsuspension und der Emulsionsstabilität.
Sterile Ultraschall-Homogenisierung als kontrollierte Alternative zum Schütteln
Der Hauptvorteil der sterilen Beschallung von Spritzen liegt in der Prozesskontrolle. Anstatt auf manuelles Schütteln zurückzugreifen, können Anwender definierte Ultraschallenergie in eine geschlossene Spritze oder ein geschlossener Fläschchen eintragen. Dies verbessert die Reproduzierbarkeit und trägt dazu bei, die Herstellung von Suspensionen über verschiedene Anwender und Umgebungen hinweg zu standardisieren.
Für pharmazeutische, diagnostische und Point-of-Care-Anwendungen kann dies ein entscheidender Vorteil sein. Ein geschlossener Behälter, eine kontaktlose, non-invasive Ultraschallübertragung und reproduzierbare Scherkräfte verbinden Sterilität mit effektiver Dispersion. Angesichts der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Wirkstoffabgabesystemen, partikelbasierten Diagnostika und dezentralen medizinischen Tests bietet das sterile Ultraschallrühren eine praktische Technologie zur schnellen und zuverlässigen Herstellung homogener Flüssigkeiten.
Häufig gestellte Fragen: Sterile Ultraschall-Homogenisierung in der Spritze
Was versteht man unter steriler Ultraschall-Homogenisierung in der Spritze?
Die sterile Beschallung von Spritzen bezeichnet die Ultraschallbeaufschlagung einer verschlossenen Spritze, um Partikel zu dispergieren, Suspensionen zu homogenisieren oder Flüssigkeiten zu emulgieren, ohne die Spritze zu öffnen. Die Spritze wird mit einer sterilen Spitzenkappe verschlossen und in ein Ultraschallgerät wie den VialPress eingesetzt, wo Ultraschallenergie durch die Spritzenwand in die Flüssigkeit übertragen wird.
Warum ist die Ultraschall-Homogensierung für injizierbare Arzneimittelsuspensionen sinnvoll?
Injizierbare Arzneimittelsuspensionen enthalten häufig Mikropartikel oder Nanopartikel, die sich während der Lagerung absetzen können. Durch die Ultraschall-Homogenisierung lassen sich diese Partikel re- dispergieren, sodass vor der Anwendung eine homogenere Suspension entsteht. Dies kann die Dosierkonsistenz verbessern und die mit dem manuellen Schütteln verbundenen Schwankungen verringern.
Kommt die Ultraschall-Sonotrode mit der Flüssigkeit in Kontakt?
Nein. Bei der sterilen Ultraschallbehandlung von serilen Spritzen und Fläschchen wird das Ultraschallgerät nicht in die Flüssigkeit eingetaucht. Die Ultraschallenergie wird durch die geschlossene Wand der Spritze oder des Fläschchens übertragen. Dadurch ist der Vorgang berührungslos, steril und kontaminationsfrei.
Kann die Ultraschall-Homogenisierung das manuelle Schütteln ersetzen?
Bei vielen Suspensionen bietet die Ultraschallhomogenisierung eine besser kontrollierbare und reproduzierbarere Alternative zum manuellen Schütteln. Das manuelle Schütteln hängt von der Technik des Anwenders ab, während die Beschallung mit definierten Parametern wie Amplitude, Zeit, Temperatur und Pulsmodus durchgeführt werden kann.
Welche Proben können mittels steriler Spritzen-Beschallung aufbereitet werden?
Die sterile Ultraschallhomogenisierung von Spritzen eignet sich für injizierbare Arzneimittelsuspensionen, biomedizinische Flüssigkeiten, diagnostische Reagenzien, Kontrastmittel, Nanopartikelproben, Mikropartikelsuspensionen, Blutproben, Zellproben und Mikroextraktionsverfahren.
Warum ist die sterile, berührungslose Ultraschallbehandlung für Point-of-Care-Anwendungen von Bedeutung?
Arbeitsabläufe am Behandlungsort - direkt vor Ort -erfordern eine schnelle, zuverlässige und kontaminationskontrollierte Vorbereitung in unmittelbarer Nähe zum Patienten. Durch die sterile Ultraschallbehandlung in der Spritze lassen sich Flüssigkeiten in einer geschlossenen Spritze mischen oder dispergieren, wodurch die Anzahl der Handhabungsschritte reduziert und die Reproduzierbarkeit verbessert wird.
Kann die sterile Ultraschall-Homogenisierung in Spritzen zur Mikroextraktion eingesetzt werden?
Ja. Die Ultraschallbehandlung in der Spritze kann die dispersive Flüssig-Flüssig-Mikroextraktion und die Flüssig-Feststoff-Mikroextraktion unterstützen, indem sie die Durchmischung und den Stoffaustausch im Inneren der Spritze intensiviert. Dies kann in der analytischen Chemie, der Diagnostik und bei der biomedizinischen Probenvorbereitung von Nutzen sein.
Wie wird eine Spritze für die Ultraschall-Homogenisierung vorbereitet?
Die Spritze wird mit der Flüssigkeit oder Suspension befüllt und mit einer sterilen Spitzenkappe, beispielsweise einer Luer-Lock-Kappe, verschlossen. Anschließend wird sie mittig in den VialPress eingesetzt. Der Ultraschallgenerator wird gemäß dem erforderlichen Protokoll eingestellt, und die Spritze wird so lange beschallt, bis das gewünschte Dispersions- oder Mischergebnis erreicht ist.
Was sind die wichtigsten Vorteile die Ultraschall-Homogenisierung in Spritzen?
Die Hauptvorteile sind die sterile Aufbereitung, die berührungslose Ultraschallübertragung, die kontaminationsfreie Handhabung, eine verbesserte Homogenität der Suspension, eine reproduzierbare Redispersion, eine schnelle Vorbereitung sowie eine bessere Kontrolle im Vergleich zum manuellen Schütteln.
Literatur / Literaturhinweise
- FactSheet VialTweeter VT26dxx – Customized VialTweeter Sonicator for Single Test Tubes or Vials
- FactSheet VialTweeter – Sonicator for Simultaneous Sample Preparation
- Laughton, Stephanie; Laycock, Adam; von der Kammer, Frank; Hofmann, Thilo; Casman, Elizabeth; Rodrigues, Sónia; Lowry, Gregory (2019): Persistence of copper-based nanoparticle-containing foliar sprays in Lactuca sativa (lettuce) characterized by spICP-MS. Journal of Nanoparticle Research 21, 2019.
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- Ciobanu, V., Braniste, T., Doroftei, F., Tiginyanu, I. (2025): PVP Modified ZnO and GaN Nanoparticles for Ceftriaxone Drug Delivery. In: Sontea, V., Tiginyanu, I., Railean, S. (eds) 7th International Conference on Nanotechnologies and Biomedical Engineering. ICNBME 2025. IFMBE Proceedings, vol 134. Springer, Cham.
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